Ihr Reiseerlebnis mit DIAMIR
Tag 1
Ankunft in Mendoza (760 m)
Am Nachmittag erreichen Sie die Hauptstadt der wichtigsten Weinanbauregion Argentiniens. Ihre Expeditionsleitung empfängt Sie am Flughafen und fährt mit Ihnen zum Hotel im Zentrum der Stadt, wo Sie sich von dem langen Flug erholen können. Bei einem gemeinsamen Begrüßungsessen in einem typisch argentinischen Steakrestaurant lernen Sie alle Expeditionsteilnehmer kennen. Übernachtung im Hotel. (A)
Tag 1 - 2
Übernachtung in Mendoza
Übernachtung im Hotel
Tag 2
Mendoza – Puente del Inca (2750 m)
Es geht in die Berge! Auf einem kurzen Zwischenstopp im Büro unseres Partners in Mendoza erhalten Ihr Gipfelpermit für den Aconcagua. Anschließend fahren Sie weiter in die Anden, deren schneebedeckte Gipfel bereits am Horizont zu sehen sind. Unterwegs kehren Sie zum Mittagessen in eine gemütliche Estancia in Uspallata ein, bevor es weiter in den kleinen Ort Puente del Inca kurz vor der chilenischen Grenze geht. Hier beziehen Sie Ihre Unterkunft im Militärstützpunkt der Argentinischen Bergjägerkompanie, wo Sie freundlich aufgenommen werden, und haben am Nachmittag noch Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung in der Umgebung. Am Abend packen Sie Ihre Ausrüstung für den Gepäcktransport mit dem Mulis zum Basislager und Zwischenlager. Übernachtung im Militärstützpunkt. (Fahrzeit ca. 3-4h, 190 km). (Schlafhöhe ca. 2750 m). (F/M/A)
Tag 2 - 3
Übernachtung in Puente del Inca
Übernachtung in einfachen Gästehaus.
Tag 3
Puente del Inca – Lager Confluencia (3430 m)
Am Morgen besichtigen Sie die für den Ort namensgebende Puente del Inca direkt gegenüber des Militärstützpunktes, eine durch Erosion natürlich gebildete Felsbrücke über den Rio Mendoza, um die sich viele Mythen und Legenden ranken und die besonders in den Morgenstunden in einem warmen Licht erstrahlt. Von hier werden Sie nur noch wenige Kilometer bis zum Nationalparkeingang in Horcones gefahren, wo Ihre Gipfelgenehmigungen kontrolliert und registriert werden. Anschließend fahren Sie noch weiter hinauf bis zum Startpunkt des Anmarschtrekkings auf 2950 m. Die heutige Tagesetappe führt zunächst auf einen schönen Aussichtspunkt auf den Aconcagua und weiter entlang des Rio Horcones bis zum Zwischenlager Confluencia, wo Sie bei Ankunft eine kleine Stärkung erwartet. Es bietet sich ein Spaziergang auf einen nahe gelegenen Hügel an oder Sie können einfach die Atmosphäre im Lager genießen und etwas durchatmen. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 10min, Gehzeit ca. 3-4h, 480 m↑, 7 km). (Schlafhöhe ca. 3430 m). (F/M (LB)/A)
Tag 3 - 4
Übernachtung im Lager Confluencia (3430 m)
Übernachtung im Zelt.
Tag 4
Tageswanderung zur Plaza Francia (4230 m)
Eine Tageswanderung führt Sie zur Plaza Francia am Fuße der Südwand des Aconcagua. Sie gehen dabei so schnell und so weit, wie Sie möchten – aktive Höhenanpassung ohne zu große Anstrengung ist das wichtigste Tagesziel. Steigen Sie bis auf ca. 4000 m auf, eröffnet sich Ihnen ein beeindruckender Blick auf die gigantische, fast 3000 m hohe Südwand des Aconcagua. Am Nachmittag kehren Sie zum Zwischenlager zurück und es erfolgt die obligatorische Untersuchung beim Lagerarzt, der Ihre Höhenanpassung überprüft. Übernachtung wie am Vortag. (bis zur Plaza Francia und zurück: Gehzeit ca. 8h, 800 m↑↓, 21 km). (F/M (LB)/A)
Tag 4 - 5
Übernachtung im Lager Confluencia (3430 m)
Übernachtung im Zelt.
Tag 5
Lager Confluencia – Basislager Plaza de Mulas (4370 m)
Früh am Morgen beginnen Sie die lange Wanderung durch das Horcones-Tal. Steinformationen am Weg bieten sich als Pausenstellen an und spenden etwas Schatten und Windschutz. Bis zum Piedra Ibanez auf ca. 3800 m verläuft der Anstieg noch relativ seicht. Dann verengt sich das Tal und die Hangneigung nimmt deutlich zu. Unterwegs überholen uns die Mulis mit unserem Gepäck. Einige Bergbäche müssen durchquert werden, bevor ein steiler Schlussanstieg ins Basislager Plaza de Mulas führt. Hier richten Sie sich für die kommenden Tage in den komfortablen Zelten ein und können die fantastische Hochgebirgsatmosphäre mit Blick auf den Aconcagua genießen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 40 m↓, 980 m↑, 17,5 km). (Schlafhöhe ca. 4370 m). (F/M (LB)/A)
Tag 5 - 6
Übernachtung im Basislager Plaza de Mulas (4370 m)
Übernachtung im Zelt.
Tag 6
Ruhetag im Basislager Plaza de Mulas (4370 m)
Nach den Anstrengungen des Vortages legen Sie einen wohltuenden Ruhetag ein. Die umliegenden Berge, bizarren Büßerschneefelder und türkisblauen Lagunen laden zu kleinen Wanderungen ein. Der Tag bietet sich zudem an, einen letzten Ausrüstungs-Check zu machen. Während Ihres gesamten Aufenthaltes im Basislager erhalten Sie ein reichhaltiges Frühstück und Abendessen sowie an den Ruhetagen auch ein leichtes Mittagessen. Für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr stehen Ihnen in unserem Gruppenzelt jederzeit Wasser, Tee und Saft zur Verfügung. Übernachtung wie am Vortag. (F/M (LB)/A)
Tag 6 - 7
Übernachtung im Basislager Plaza de Mulas (4370 m)
Übernachtung im Zelt.
Tag 7
Bergtour Cerro Bonete (5052 m)
Als ersten gemeinsamen Gipfel und Akklimatisationstest besteigen Sie auf einer Tagestour vom Basislager den 5052 m hohen Panoramagipfel Cerro Bonete. Der Weg führt vorbei an der alten Berghütte ein Seitental hinauf. Vom Gipfel haben Sie einen fantastischen Blick hinunter auf das Basislager und auf die Westflanke des Aconcagua, wo Sie bereits einen Großteil Ihrer bevorstehenden Aufstiegsroute erkennen können. Abstieg auf gleicher Route zurück zum Basislager. Am Abend erfolgt die obligatorische Untersuchung beim Lagerarzt. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6-7h, 680 m↑↓, 8 km). (F/M (LB)/A)
Tag 7 - 8
Übernachtung im Basislager Plaza de Mulas (4370 m)
Übernachtung im Zelt.
Tag 8 - 17
Bergtour Aconcagua (6962 m)
Ganze 10 Tage stehen Ihnen ab heute für die Besteigung des Aconcagua zur Verfügung. Sobald der Lagerarzt grünes Licht für den Aufstieg gegeben hat, nehmen Sie je nach Taktik und Wetterprognose den Aufstieg und die Errichtung des Hochlagers in Angriff. Der Materialtransport ins Hochlager Nido de Condores erfolgt durch jeden Teilnehmer selbst (bei Bedarf können vor Ort Träger gebucht werden, Zusatzkosten). In der Regel finden sich gleichstarke Gruppen von Bergkameraden zusammen, die gemeinsam Aufsteigen. Die genaue Aufstiegstaktik wird für jede Gruppe flexibel geplant und mit unserer Expeditionsleitung und den anderen Bergkameraden abgestimmt. Die Gipfelbesteigung erfolgt in der Regel über das Hochlager Nido de Condores (5570 m). Alternativ kann der Aufstieg auch über ein weiteres Hochlager erfolgen, um die Gipfeletappe zu verkürzen (Lager Cholera auf ca. 5990 m). Im Lauf der Besteigung werden Sie mit Ihrem Zeltpartner die Hochlager selbst aufbauen und mit Kochern, Lebensmitteln und Ausrüstung ausstatten. Je nach Kondition und Startpunkt benötigen Sie für den Gipfelaufstieg vom Nido de Condores ca. 6-10h. Im oberen Teil der Aufstiegsroute ab ca. 6300 m ist ein sicheres Gehen mit Steigeisen erforderlich. Die technische Schwierigkeit bildet eine oft vereiste Rinne aus Blockgestein, die auf ca. 6500 m beginnt und sich bis kurz unterhalb des Gipfels zieht, die sogenannte „Canaletta“. Nach dem Gipfelgang bauen Sie Ihr Zelt und das Hochlager wieder ab und nehmen die gesamte Ausrüstung sowie Müll wieder mit zurück zum Basislager. 10 Übernachtungen im Zelt. 10×(F/M (LB)/A)
Übernachtung im Hochlager Nido de Condores (5570 m)
Übernachtung im Zelt
Tag 17 - 18
Übernachtung im Basislager Plaza de Mulas (4370 m)
Übernachtung im Zelt.
Tag 18
Basislager Plaza de Mulas – Puente del Inca
Heute verlassen Sie das Basislager wieder und wandern die gesamte Strecke bis zum Nationalparkeingang zurück. Im Zwischenlager Confluencia erwartet Sie eine Erfrischung und Snacks. Im Tal angekommen werden Sie mit dem Bus zunächst zurück nach Puente del Inca gefahren. (Gehzeit ca. 7-8h, 1460 m↓ 40 m↑, 24 km).
Puente del Inca – Mendoza
Nachdem die Mulis mit Ihrem Gepäck eingetroffen ist, fahren Sie weiter bis Uspallata, um in der bekannten Estancia bei einem geselligen Abendessen die Kraftreserven wieder aufzufrischen. Anschließend geht es weiter zurück nach Mendoza (Ankunft ca. 22 Uhr). Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 185 km). (F/M (LB)/ A)
Tag 18 - 19
Übernachtung in Mendoza
Übernachtung im Hotel.
Tag 19
Die Provinzhauptstadt Mendoza lädt nach den entbehrungsreichen Tagen am Berg zum Entspannen ein. Optional besteht die Möglichkeit, sich einer Weinverkostung in der Umgebung von Mendoza anzuschließen. Ihre Expeditionsleitung lädt Sie am Abend zu einem gemeinsamen Abschiedsessen ein. Übernachtung wie am Vortag. (F/A)
Tag 19 - 20
Übernachtung in Mendoza
Übernachtung im Hotel.
Tag 20
Abreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland oder Anschlussprogramm. (F)